Peter Rieder Vermögen AG

Unabhängige Vermögensberatung mit Weitblick.

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10 Anlegerfehler

Fehler #3: Keine Weitsicht

12.05.2016 – Unser Credo lautet: „Unabhängige Vermögensberatung mit Weitblick“. Denn gerade in der Geldanlage ist Weitblick – oder eben Weitsicht – ein enorm wichtiger Faktor. Smartphones, Facebook, E-Mail, Skype – wir leben in einer schnelllebigen Welt. Dadurch geht uns immer stärker die Geduld und die Einsicht verloren, dass manche Dinge eben eine gewisse Zeit benötigen und man nicht alles von heute auf morgen haben kann.

Bei Investments wird dies noch durch einen zusätzlichen Effekt verstärkt: man kann zwischenzeitlich auch einmal „Geld verlieren“. Diesen „Verlust“ auszusitzen verlangt eine gewisse Disziplin und etwas gedanklichen Abstand vom täglichen Börsengeschehen. Diese scheinbaren Verluste sind aber nur wirklich welche, wenn sie realisiert werden, das Anlageprodukt also verkauft wird. In jedem anderen Fall sind sie vollkommen irrelevant, denn was zählt ist, welche Rendite am Ende des Anlagezeitraums von mehreren Jahren auf dem Papier steht. Denn eines ist sicher: Bärenmarkt waren immer zeitlich begrenzt – und Bullenmärkte auch.

Aussitzen lohnt sich also. Verbildlicht wird dies durch das sogenannte „Renditedreieck“ des DAX. Dieses zeigt die durchschnittlichen jährlichen Renditen auf den deutschen Aktienindex wenn man verschiedene Kaufs- und Verkaufszeitpunkte zugrunde legt. Wie man unschwer erkennen kann, steigen die Renditen (blaue Kästchen) mit längerem Anlagehorizont und eine negative Rendite (rote Kästchen) wird zunehmend unwahrscheinlich. Je weiter man sich ins rechte untere Eck bewegt, desto länger wird der Anlagezeitraum und negative durchschnittliche Renditen verschwinden vollends. Verluste treten meist auf, wenn zwischen Kauf und Verkauf ein relativ kurzer Zeitraum liegt. Über einen langen Zeitraum von 30 Jahren allerdings kann man historisch betrachtet mit einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von etwa 8 % auf den DAX rechnen – egal wann man eingestiegen ist. Mit börsengehandelten Fonds (ETFs) kann der Anleger an der Entwicklung des DAX partizipieren.

DAX-Renditen seit 1948

Geldanlage mit Weitsicht heißt aber auch, sich nicht nur auf eine Anlageklasse zu verlassen. Sinken die Zinsen, steigen meist Aktien und umgekehrt. Eine gewisse Gegenläufigkeit im Portfolio zu haben sichert Sie demnach vor zu starken Schwankungen ab.

Fazit: Lassen Sie sich nicht vom täglichen Auf und Ab an der Börsen beeinflussen sondern lehnen Sie sich entspannt zurück und lassen Sie den Markt für sich arbeiten. Oder wie es der Börsenguru André Kostolany formulierte: „Aktien kaufen und Baldrian trinken, wenn Sie wieder aufwachen, haben Sie Geld verdient.“

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