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10 Anlegerfehler

Fehler #1: Selbstüberschätzung

22.04.2016 - Selbstüberschätzung – ein zutiefst menschlicher Makel, der uns ständig begleitet, nicht nur bei der Geldanlage. Wer stuft sich schon freiwillig als „durchschnittlich“ oder gar als „unterdurchschnittlich“ in einem Bereich ein? Wie mehrere Studien gezeigt haben, die allerwenigsten. So schätzte sich in einer Umfrage zum Fahrkönnen unter 400 Autofahrern der Großteil als „überdurchschnittlich guter Autofahrer“ ein. Dies ist jedoch faktisch unmöglich, da es für einen Durschnitt immer auch unterdurchschnittliche Werte benötigt. Ein klassisches Beispiel für Selbstüberschätzung.

Aktienmarkt verleitet zu Selbstüberschätzung

Derselbe Effekt tritt auch am Aktienmarkt auf. Das Aktiendepot ist eröffnet, man landet gleich einen Glücksgriff und fährt eine satte Rendite mit einem Wertpapier ein und schon brüstet man sich als Anleger „mit Händchen“. Ein Naturtalent eben – man hat das Spiel durchschaut. Doch Vorsicht! Der Schein trügt, denn die Statistik kann einem in die Hände spielen. Auf Dauer tut sie dies jedoch nicht. Auf mehr als reinem Zufall beruhen derartige Anlegererfolge nämlich meistens nicht, auch wenn die Betroffenen ihren „Erfolg“ oft mit vielerlei Argumenten untermauern können. Jedoch beruhen diese in der Regel auf gefährlichem Halbwissen oder gar dubiosen Tipps. Ein grandioses Beispiel stellt hier die New Economy-Blase um die Jahrtausendwende dar, als jeder zum „Aktienprofi“ wurde – die Märkte kannten nur einen Weg: nach oben. Dass die meisten Unternehmen längst massiv überbewertet waren, war den wenigsten bewusst. Das Ergebnis kennen wir alle.

Die Funktionsweise des Marktes macht es nämlich unmöglich für den Laien die zukünftige „heißeste“ Aktie zu identifizieren. Daran scheitern selbst viele Profis, die sich seit Jahren mit nichts anderem beschäftigen. Niemand kann Börsenkurse auf Dauer zuverlässig vorhersagen.

Wie soll ich also als Laie anlegen?

Warren Buffet, legendärer Investor und einer der reichsten Menschen der Welt, wurde während des Neuen Marktes Ende der 90er Jahre für seine Investmentpolitik verlacht da er nicht in die neuen Technologiewerte investierte. Als die Blase platzte, sahen ebenjene, die Buffet und dessen Investmentmethoden bereits abgeschrieben hatten, ihr investiertes Geld verpufft – und Buffet wurde somit endgültig zur Legende. Es macht wenig Sinn, den aktuell heißesten Tipps hinterherzurennen. Diese Unternehmen stehen meist längst zu hoch im Kurs um jetzt noch von einer massiven Kurssteigerung zu profitieren. Auch das Setzen auf nur ein Unternehmen ist wenig empfehlenswert – das sogenannte „Klumpenrisiko“, also die Abhängigkeit von nur einer Aktie, ist hier einfach zu groß.

Das Mittel der Wahl: viele Eier in viele Körbe

Vielmehr sollten private Anleger diversifizieren, also auf verschiedene Werte streuen. Hierzu bieten sich beispielsweise kostengünstige ETFs an, also börsengehandelte Indexfonds, die beispielsweise den DAX nachbilden und somit genau dessen Performance folgen. Bringt der Anleger zudem einen Anlagehorizont von 6 – 10 Jahren mit, stehen seine Chancen auf eine vernünftige Rendite sehr gut wie die Historie zeigt. Und dies ganz ohne scheinbare „Analyse“ und mühsame Aktienauswahl, die eben meist in Selbstüberschätzung und somit in Verlusten mündet. Der Investor bleibt vollkommen passiv. Alternativ können Sie Ihr Erspartes natürlich einem Experten, wie beispielsweise einem Vermögensverwalter anvertrauen. Dieser kann Ihnen mit seiner Expertise helfen, Ihr Anlageportfolio zu optimieren und bietet eine Vielzahl von Produkten an, die auf Ihr individuelles Rendite-Risikoprofil zugeschnitten sind.

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