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10 Anlegerfehler

Fehler #8: Hin und her macht Taschen leer

09.08.2016 - Der Begriff „Transaktionskosten“ ist in der Finanzbranche häufig zu hören. Dieser bezeichnet die Kosten, die einmalig beim Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten, also beispielsweise Aktien, anfallen. Denn genau wie beim Immobilienkauf, wo Nebenkosten in Form von Notargebühren, Grunderwerbssteuer und Maklerprovision anfallen existieren solche Kosten auch beim Kauf von Aktien oder Fonds.

Werden Wertpapiere über einen Broker erworben liegen die Transaktionskosten meist bei einem bestimmten Prozentsatz des Kurswertes des jeweiligen Wertpapiers. Dazu kommen eventuell noch Kosten für den Makler und börsenplatzabhängige Entgelte. Die gesamten Gebühren setzen sich meist zusammen aus einem fixen Anteil und einem prozentualen Anteil vom Wert des Wertpapiers. Da sich die Broker in einem ständigen Preiskampf befinden, ist es nicht möglich, einen genauen Wert anzugeben. Man kann jedoch pro Transaktion mit Gebühren zwischen fünf und zehn Euro rechnen.

Das hört sich nicht viel an? Natürlich ist dies immer relativ zu sehen. Bei einem Aktienkauf in Höhe von 10.000 Euro fallen die Kosten natürlich weniger ins Gewicht als bei einer Order in Höhe von 100 Euro – denn bei Kosten von zehn Euro muss die Aktie erst wieder zehn Prozent an Wert gewinnen um die Transaktionskosten auszugleichen.

Somit ist die erste Möglichkeit die Kosten zu minimieren, höhere Beträge anzulegen und gegebenenfalls zu sparen bis man einen größeren Betrag beisammen hat. Die zweite Determinante ist die Häufigkeit der Transaktionen. Denn wird häufig „getradet“ fallen natürlich jedes Mal Transaktionskosten an welche zur Lasten der Rendite gehen. Um noch einmal ein vereinfachtes Beispiel aufzuzeigen: Wird eine Aktie für 100 Euro erworben und im gleichen Jahr wieder verkauft müsste das Papier bei Kosten von zehn Euro pro Transaktion in diesem Zeitraum eine Rendite von über 20 Prozent erzielen allein um die Kosten auszugleichen – dies ist für den Privatanleger meist ein utopisches Unterfangen.

Hin und her macht demnach Taschen leer. Dies gilt zum einen für die Häufigkeit der Transaktionen als auch für das ständige Wechseln zwischen den Assetklassen. Denn klar ist: Die attraktivsten Renditen am Aktienmarkt (und auch bei vielen anderen Assetklassen) lassen sich auf lange Frist erzielen – so kann man bei einem Anlagehorizont von 30 Jahren mit einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von acht Prozent auf den DAX rechnen. Lesen Sie hierzu gerne den Artikel zu Anlegerfehler Nr. 3: Fehlende Weitsicht.

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